Als Abschluss – China und Tibet in Zahlen und mit etwas Politik
-In 26 Tagen durchquerten wir den Süden von „Grosstibet“ – „bod chen“ auf tibetisch – von Mohan durch Yunnan nach Lhasa bis zur Grenze nach Nepal in Zhangmu
-das geographische Tibetische Hochland hat eine Fläche von 2,5 Millionen qkm
-wir legten ca. 4.200 km in unserem Expeditionsmobil zurück
-im ersten Viertel haben wir um die 70 Euro Strassengebühren für Autobahnen bezahlt
-von einigen Millionen an Touristen jedes Jahr, sind nur ca. 10 % nicht aus Asien
-das autonome Gebiet Tibets hat eine Fläche von 1,2 Millionen qkm
-die Besucherzahl des Potalapalastes in Lhasa, ist täglich auf 2.300 Menschen begrenzt, um die Abnutzung einzudämmen
-in Lhasa beträgt die Durchschnittstemperatur des Jahres 8 Grad Celsius
-der Skorpionsee – Yamdrok See – liegt auf 4.442 üdM
-200 Jahre lang war Tibet mit voller innerer Autonomie unter chinesischem Protektorat, mit gegenseitigem Nutzen und Freiheiten, bis die Grenze Chinas zu Indien geklärt werden musste
-die Tibeter waren abgeschieden von der übrigen Welt, 1950 lebten dort nur sechs Ausländer, davon bekannt sind uns fast allen Harrer und Aufschnaiter
-1959 sind bei einem Volksaufstand wegen der Besatzung von Lhasa durch die Armee Chinas 87.000 Tibeter umgekommen
-in der Zeit der Kulturrevolution 1966 – 76 sind 6000 Klöster und Tempel zerstört worden, nur 13 blieben unbeschädigt
-wir besichtigten auf unserer Expedition durch Tibet 14 Klöster, Tempel und heilige Grotten
-innerhalb von 10 Jahren unter dem Motto „ein Sprung nach vorn“ sind 1,2 Millionen Tibeter an Hungersnot gestorben, auf Grund der Zwangskollektivierung der Bauern und dem Versuch der Sesshaftmachung der Nomaden
-noch heute sind 85 % der Tibeter Bauern und Hirten
-Hund Vega hat um die 100 andere Hunde getroffen, die sich grössten Teils von Müll ernähren
-im Grossraum Tibets leben durchschnittlich nur noch ca. 50 % Tibeter, Millionen von Chinesen wurden nach Tibet umgesiedelt
-ca. 111.000 Tibeter leben im Exil weltweit
-kein Yuan, der von uns in 950 Liter Diesel umgesetzt wurde, rollte in die Tasche eines Tibeters, fast jeglicher Handel liegt in chinesischen Händen
-und ganz persönlich: im Hochland von Tibet haben wir 14 Tage lang NULL Alkohol- auch kein Bier- zu uns genommen!
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