Hier dreht sich alles um Fernreisen abseits der Touristenströme. Unterwegs sind wir in einem Off Road fähigen Mercedes 917 Allrad, der zum Wohnmobil aus- und umgebaut wurde. Meine treue Begleiterin Vega, ein spanischer Tierheimhund, ist immer mit dabei. Nach unserer Transafrika Tour, die uns viele Reiseabenteuer und skurrile Geschichten, aber auch an den Rand des Abgrundes brachte, sind wir nun in Asien unterwegs. Von Südostasien aus werden wir versuchen einen Weg nach Hause zu finden …
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Entgegen allen Aussagen ist eine Einreise mit eigenem Kfz in Vietnam durchaus möglich. Zwar etwas aufwendig, aber machbar. Wenn die Behörden keinen schlechten Tag haben und man sich den mehr als chaotischen Verkehr zutraut, steht dem nichts im Wege.
Nicht die umständliche Prozedur der Einreise hält uns ab, nein, als bekennende Tierfreunde wollen wir uns schützen, vor Hundetransporten, die wir unweigerlich zu Gesicht bekommen hätten. Oder anderen gängigen Ritualen wie einer lebendigen Schlange das Herz herausschneiden oder eben Hunde bei lebendigem Leib anzuzünden, um mehr Adrenalin in den Körper zu pumpen. Nein, dass wollen wir uns nicht antun.
Um es klar zu stellen, nicht dass „was sie Essen“ stößt uns ab. Ob junger Hund, junges Lamm oder Kalb, dass macht keinen Unterschied. Die Behandlung oder Zubereitung, das ist bei aller Toleranz zu anderen Ländern und Kulturen nicht akzeptabel, und zwar unter allen Umständen, für uns persönlich!
Schlagwörter: Abenteuerreise Vietnam, Einreise mit eigenem Kfz in Vietnam, Hundetransporte, vietnamesischem Nummerschild
Als Abschluss der Zeit in Siem Reap wollen wir uns mit den nicht gerade billigen Bootsfahrten die schwimmenden Dörfer auf dem Tonle Sap ansehen.
Im Hafen angekommen, ist die Trockenzeit nicht zu übersehen, der Wasserspiegel schwappt in einer trüben Mulde. Hunderte von Booten stehen in der Bucht und uns wird klar, dass das keine individuelle Tour mit Nähe zu den Vietnamesen wird, die überwiegend ohne Pässe in den „floating villages“ seit Jahrzehnten leben, ärmlich und auch nicht gerade geliebt von den Khmer.
Die Fangrechte für den enormen Fischreichtum sind an wenige Reiche verscherbelt und die Fischer, die davon leben müssen, stehen sozusagen illegal im Morast und werfen ihre Netze aus. Auf dem offenen Wasser sehen wir ein Schwein in seinem Käfig auf einer kleinen Plattform schwimmen, Hunde liegen auf den Pontons an den schwimmenden Häusern, Boote liegen auf „Trockendocks“ und Holz wird auf Stelzen gelagert. Schon steuern wir auf ein Touristennepp zu, Gastro mit gefangenen Krokodilen und Souvenirs… das Dorf ist weit weg.
Eine Schule schwimmt auf dem Wasser und wir werden zu einem kleinen Shop gebracht, 8 Bleistifte für 5 Dollar…, für die Schule – wer hier dann davon Nutzen hat, ist uns fraglich. Enttäuscht werden wir wieder in den Hafen gefahren und sind angenervt vom keinesfalls authentischen Ausflug. Wir hätten es anders angehen sollen, versuchen Kontakt zu einem Vietnamesen mit Boot aufnehmen, nicht den organisierten Touristenrummel, der den Bewohnern des Dorfes vielleicht keinen müden Dollar bringt.
Ohne Umweg treibt uns jetzt die Hitze nach Poipet, die Umgebung wird wieder trockener und grauer. Grenzübergang nach Thailand, bei den hohen Temperaturen schenken wir einem Beamten, der in der Sonne schwitzt eine Flasche Wasser, ganz ohne Eigennutz
Beim Zoll heizt sich das Fahrerhaus auf 54 Grad auf, weil wieder unmögliche Papiere ausgefüllt werden müssen und es keine Schattenparkplätze gibt. Wie soll ein Individualtourist mit eigenem Fahrzeug wissen, an genau welchem Ort er das Land wieder verlässt? Muss aber ausgefüllt werden!
In Thailand fällt uns sofort auf, wie westlich alles ist, wie reich das Land im Verhältnis zu Laos und Kambodscha sein muss, alles bunter, grüner, breite Strassen und mehr Trubel. Noch etwas, die Leute sind wieder dicker, wird uns erst jetzt richtig bewusst, wie schlank die letzten Wochen alle waren in Laos und Kambodscha, meist aus Armut und weil Coke, Weissbrot und Chips noch nicht Grundnahrungsmittel sind.
Die Temperaturen haben sich nicht verändert, seit Tagen 35 Grad und wir verkneifen uns Bangkok. Gern pausieren wir wieder in Alt-Sukhothai, es gibt dort immer wieder etwas zu sehen in „klein Angkor“.
Schlagwörter: abenteuerreise asien, Abenteuerreise Kambodscha, Alt-Sukhothai, Bangkok, floating villages, Individualtourist, Kambodscha, Khmer, Laos, Poipet, schwimmende Dörfer, Siem Reap, Tonle Sap, Vietnamesen
Angkor Wat wird vielen, wie auch mir, ein Begriff sein. Aber Angkor Wat ist nur einer von unzähligen Tempeln auf dem Gebiet von Angkor. Die Tempelstätten sind auf insgesamt 300 Km² verstreut wobei die berühmtesten Bauten in der Nähe von Siem Reap stehen. Trotzdem ist Banteay Srei noch 35 km von Angkor Wat entfernt. Von verschiedenen Herrschern in den Jahren 800 bis 1200 erbaut, wird es wenig Menschen geben, die sich nicht von diesen mystischen Bauten faszinieren lassen. Es bedarf mehrer Tage, um auch nur einen groben Überblick zu bekommen. Im Einzelnen zeige ich euch vier Tempel, Angkor Wat, Angkor Thom, Ta Prohm und Banteay Srei.
Nur in den frühen Morgenstunden ist ein Besuch lohnenswert, ab 11 Uhr fallen Scharen von Touristen ein, meist Asiaten die hemmungslos jegliches Motiv verstellen.
Angkor Wat, majestätische Erhabenheit
Angkor Thom, die großartige Stadt
Ta Prohm, im Würgegriff des Dschungel
Banteay Srei, akribische Kunst in Sand
Schlagwörter: Abenteuerreise Kambodscha, Abenteurreise Asien, Angkor, Angkor Thom, Angkor Wat, Banteay Srei, Siem Reap, Ta Prohm


