Posts tagged ‘Mahout’

Abenteuerreise Thailand – Goldenes Dreieck
Carlos | 22. März 2010 | 13:19

Vega stellt sich in Chiang Mai noch mal in der Tierklinik vor und lässt sich für das nächste Jahr teures Shampoo verschreiben, Frau eben. Die Stadt ist im März sehr heiss und dicke Luft, es hält uns nicht lange dort, eine Nacht klar gesagt, auf einem Hotelparkplatz.

Abenteuerreise Thailand – Goldenes Dreieck Das Goldene Dreieck kennen wir alle aus Filmen, Büchern und wirren Geschichten über Opium. Hier heisst es „Sob Ruak“ und es werden drei viertel des weltweiten Opiums produziert, das meiste in Burma. Auf dem Weg dorthin benutzen wir Nebenstrassen der Nebenstrassen, was wieder zu zwei schönen Plätzen führt und Lisu Hilltribes in den Truck gucken lässt.

Ein abgelegenes Elefantencamp mit überaus netten Menschen, was uns zu einem längeren Shooting mit den Elefanten anhält, Vega wird in der Zeit vom Mahout gefüttert, will da nicht mehr weg! Solche Versuche, Elefanten und Menschen eine Grundlage zu geben, würden wir sicher gern überall unterwegs begleiten und unterstützen, dann würde die Reise aber bis an unser Lebensende dauern!

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Das andere „Faule Ei“ ist ein Hot Spring. Ohne Brille und Nachfragen hätten wir den Abzweig auch nicht gefunden. Ganz allein stehen wir neben einem dampfenden Brunnen und hoffen, dass unsere „Kochwäsche“, die unter dem Pavillon baumelt, nicht zu sehr den Schwefelgeruch angenommen hat.

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Da ist nun der Punkt, wo sich Thailand, Burma und Laos treffen – das Goldene Dreieck, wo der Mae Sai River in den Mekong fliesst. Hotels, Resorts, Markt, Gastro… der Tourismus pur. Der übliche Dunst hängt auch hier in der Luft und Fotos machen ist fast unmöglich.
Eine Alternative ist die Opium Hall – ein super modernes Museum über alles, was mit Opium und deren Geschichte zu tun hat. Den Eintrittspreis haben wir nicht bereut und wir wissen nun wenigstens, wie Opium geerntet und bearbeitet wird!
Der Rundgang endet am anderen Ende des Gebäudes und wir lassen schon die Arme hängen, weil wir bis zum Truck rund um die Parkanlage mit Seen wandern müssten… schon steht das Opium Hall Taxi da und weiss ohne zu fragen, dass wir zum grossen Rod Baan gehören und wir werden hin chauffiert.

Abgelegen von dem Trubel bummeln wir über einen Nachtmarkt und kaufen spicy Abendmahl, der Truck steht im Hafen direkt am Mekong und im Dunkeln erwacht gegenüber in Laos das Nachtleben mit buntem Licht und Show a la L.A.

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Hoch über einer Schleife vom Mekong ist eine Thai-Fahne geflaggt und ein Mann mit Tochter halten dort die Stellung, natürlich auch Hund, der gleich Vega ins Herz schliesst und Hühner, die im Pinienwald scharren. Wieder hätten wir hier ein Foto eingestellt… aber keine Sicht, wie die letzten Wochen in den Bergen.

Der letzte Tag in Thailand!

In Chiang Khong parken wir hinter einem Wat an der Uferpromenade, hier ist der Mekong Grenzfluss zu Laos. Weil wir Farang sind, dürfen wir hier parken, Touristen stehen in Thailand hoch im Kurs. Wir freuen uns gerade über einen starken kühlen Wind, der durch die Moskitonetze weht, da wird er zum Sturm und dicke Regentropfen werden am Dachfenster zerstaubt. Der erste Regen seit November letzten Jahres! Und gleich ein richtiger Guss! Wir haben uns wieder eingkriegt und einer pocht an die Tür, krakelt halb englisch, halb Thai und ist total besoffen – ein Typ in Uniform mit Polizeiaufschrift! Er labert ewig rum und torkelt durch die Gegend, bis er auf sein Moped steigt und weg fährt – Thailand live in der letzten Nacht!

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Abenteuerreise Asien – Elefantenreiten und mit der Pontonfähre über den Mekong
Carlos | 3. Februar 2010 | 07:42

abenteuerreise laos - arbeitselefanten Nach den sehr staubigen Tagen und der vielen Kilometer würden wir gern irgendwo geschützt stehen und im Grünen etwas relaxen, was bietet sich da mehr an als in einer Lodge in einem Nationalpark zu fragen, ob wir dort parken dürfen … dachten wir! Einmal im Xe Pian NP angekommen, lassen wir uns in der Kingfisher Lodge nicht gleich abwimmeln und als dann mehrere Oberhäupter befragt wurden und wir erwähnen, dass es für uns klar ist, dann das Restaurant zu besuchen, dürfen wir am Tor stehen bleiben mit dem Hinweis auf Lunch and Dinner … In diesem Nationalpark soll es auch noch Tiger geben, weil er so dünn von Menschen besiedelt ist. Also verbringen wir das Abendessen mit einigen blassen Franzosen, die hier in der Lodge sicher nicht Laos kennen lernen und die Vega schon alle am Tor verbellt hat!

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Durch die offenen Fenster werden wir morgens durch immer näher kommendes, bis ins Mark gehendes Singen geweckt. Neugierig rollen wir den Moskitoschutz hoch und mit einem Herzhüpfer sehen wir Elefanten am Zaun entlang laufen! Wir hatten schon abends die dicken Kothaufen und Spuren der Elefanten gesehen. Der so tiefgreifende Gesang endet nun leider abrupt, weil der Sänger und Reiter uns entdeckt hat – leider!
Wir bleiben nicht länger an der Lodge, doch nicht unser Ding. Im Dorf beginnt eine Elefantentour und wir wollen es mal probieren, einer dem anderen zum Gefallen stellt sich später heraus! Zwei mit Franzosen besetzte Elefanten warten schon, für uns steht ein sehr grosses Exemplar mit einem U 20 jährigen Mahout bereit.

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Vega schläft im Truck weiter, den wir im Schatten parken konnten. Die Tour geht zur Ruine des Vat Phou Asa, ca. 1 Stunde steil den Berg hinauf, teils sehr sonnig und es schaukelt schon doll! Wir fragen uns, ob der Elefant es überhaupt mag! Unser Taxi läuft immer etwas schräg, nach dem Absteigen an der Vat Ruine sehen wir, dass er ganz weisse Augen hat. Alle schauen nicht so glücklich drein und unser Mahout hat Zahnweh und zieht sich die Jacke über den Kopf, er ist der einzige ohne Kopfbedeckung im Treck. Wir geniessen kurz den traumhaften Ausblick, zwischen den Säulen aus aufgestapelten Steinen hindurch, auf die Ebene. Nach unbequemem Bergab sind wir froh abzusteigen.

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Wie Ameisen sieht man uns losrennen – Uta kauft einen grossen Strunk Bananen für 40 cent und ich krame ein Basecape und eine Aspirin aus dem Auto. Der Elefant ist total beglückt über all diese gelbe Köstlichkeit und als der Mahout neu bemützt ihn antreibt, kann der Elefant mit der Männlichkeit gar nicht so schnell rennen.
Wir schlagen uns durch den Staub in eine Seitendschungelstrasse für die Nacht in Freiheit. Als letzte Station im Süden von Laos warten auf uns die „Viertausend Inseln – Si Phan Don“. Wie gelangt man auf eine Insel? Schwimmen – Brücke – oder wenn dies beides nicht machbar – Fähre. Wir sehen kurzzeitig schweigend zur Ponton Plattform hinüber, doch lieber gleich schwimmen?




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