Posts tagged ‘Mae Sot’

Abenteuerreise Thailand – Mae Sot und Party
Carlos | 10. März 2010 | 04:06

Schnurstracks trucken wir nach Mae Sot zu Tom, hören, was es Neues gibt und um einiges zu erledigen, z.B. die nicht funktionierende Klimaanlage entgültig ausbauen. Ein zweiter Hund ist eingezogen und sie – Puk pui – bespielt jetzt Jessie, wie sie es selbst vor drei Monaten mit Vega tat.
Prompt landen wir zwischen Verstärkern und Partyzelt – der Nachbar feiert Hauseinweihung (vielleicht erinnert ihr euch an die Baustelle mit den burmesischen Arbeitern). Wir sind eingeladen und weil wir neugierig sind und es sonst auch nicht auszuhalten wäre mit 100 dB Karaoke, verbringen wir den Abend mit Tanzen, Essen und Hong Thong Trinken rum, Unterhalten ist unmöglich!

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Morgens um 6 Uhr werden wir vom Gebetssingsang der Mönche geweckt, das Haus wird gesegnet…angenehme Stimmung, bis Karaoke wieder startet bis abends…die Thais sind einfach verrückt.

Die Nächte hier in West-Thailand, umgeben von Bergen, sind noch erträglich kühl. Wir decken uns also nachts wieder zu und Vega vergeudet keine Energie mit Hecheln vor dem Schlafen. Für den Tag haben wir uns einen kleinen Ventilator zugelegt, der die Haare waagerecht stehen lässt. Er hat den Platz der Klimaanlage eingenommen, da WAECO keine Lösung für uns hier in Thailand anbieten kann. Für die Fenster im Fahrerhaus haben wir uns Fliegengitter zum Einklemmen anfertigen lassen, damit immer eine Luftzirkulation möglich ist für Vega.

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Abenteuerreise Thailand - Mae Sot und Party Die Friendship Bridge von Mae Sot nach Burma hat nicht viel zu tun, weil die Güter über den „grossen kleinen Grenzverkehr“ exportiert werden. Das alles wird von beiden Seiten geduldet, ist aber absolut illegal. Unmengen an Pflanzenöl, allerhand Getränke an Coke etc. und geheimnisvolle Pakete rutschen über die aus Beton gebauten Schrägen abenteuerlich in die Boote. Zwischendrin waschen sich die Frauen im Fluss, Kinder spielen, Männer schweissen…alles Burmesen, die hier auf thailändischer Seite des Flusses leben.

Abenteuerreise Kambodscha – Phnom Penh und Sihanoukville
Carlos | 23. Februar 2010 | 13:31

Wir überqueren den Mekong über eine der wenigen Brücken, die über die Mutter aller Wasser in Kambodscha existieren, von den Japanern gebaut. Jetzt können wir uns auch erklären, warum erst jedes zehnte Auto KEIN Toyota Camry ist Laughing Out Loud

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Phnom Penh – auch wenn die Capital City von Kambodscha mit ihrem Flair, reicher Kultur und super Einkaufsmöglichkeiten alle Touristen begeistert, hat sie in den Gassen und Vororten grosse Armut und Müll. An den Ufern des Tonle Sap, kurz bevor er in den Mekong mündet, sitzen wir im 5 Sterne Hotel Cambodiana und krümeln genussvoll europäisch Croissants. Der Truck steht auf dem schattigen Parkplatz, versorgt mit Wasser und Strom. Wie stellt man das an? Man schickt Uta zum Fragen. Sie lässt sich weder von den Damen an der Rezeption noch vom entsetzten Concierge abwimmeln.

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Und beim weltoffenen Manager ist dann alles „kein Problem“. Der Platz ist für Vega-Gassi in einer Grosstadt ideal. Nebenan ist eine riesige, noch unbebaute Fläche, auf der einige Obdachlose hausen und Vega hat Ausgang bis zum Mekong.
Die neuen Varianten von Hinweisschildern – nur Pfeile, ohne Beschriftung lassen uns Auskenner nicht versagen und wir erreichen südlich von Phnom Penh die Gedenkstätte “Killing Fields“. Unter Pol Pot wurden hier Tausende gequält und ermordet, Kinder erschlagen, in Massengräbern verscharrt.

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Phnom Penh ist riesig, kosmopolitisch und heiss. Zu heiss, um Vega allein im Truck warten zu lassen und nach zwei Tagen zieht es uns an die Küste. Die Strassen gleichen Wüsten Off Road. Ansehen wollen wir uns Kep, ein mehrmals neu aktiviertes altes Seebad. Das Wasser ist verdreckt und der Ort ist alles in allem; alt und neu, gemütlich und kalt, reich und arm… von den Polizisten werden wir sofort höflich inspiziert und ein Platz für die Nacht wird uns gezeigt.

Am Morgen brechen wir sofort auf nach Sihanoukville, wir wollen baden im Golf von Thailand! Unterwegs beobachten wir, wie Autofahrer vor uns unaufgefordert Geld aus dem Auto reichen und als der gekaufte Polizist uns sieht, dreht er sich ganz unauffällig weg.

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Tom aus Mae Sot hat uns den Otres Beach empfohlen und nach langem Suchen stehen wir neben der Solar Bar bei Thor aus Deutschland und machen hier 12 Tage lang puren Strandurlaub, wie er im Buche steht! Wir lernen hier Jochen und Christina aus Esslingen, auch mit ihrem Truck in Asien unterwegs, kennen, trinken mit reisenden Franzosen ein Bier und baden im glasklaren Salzwasser, lassen uns von Hundefreundin Heike Pancakes machen…

Die Zeit vergeht wie im Fluge. In einem Reisebüro holen wir bei der Abfahrt unsere Pässe mit dem beantragten Chinavisa ab, ein super Service. Wir hoffen, es steht dem nichts im Weg und wir beginnen am 25. März mit zwei weiteren Autos im Konvoi die Reise durch China und Tibet für festgelegte 24 Tage.

Reiseberichte Asien – Mae Sot, Klimaanlage, wir richten uns ein …
Carlos | 3. Dezember 2009 | 14:46

Geplant sind zwei bis drei Tage bei Tom, quatschen, zusammen essen und mit Puk als Übersetzerin, sie spricht englisch, muss ich einige Probleme am Truck beheben. Die Klimaanlage für den Wohnraum funktioniert nicht.…und es ist sehr sonnig an manchen Tagen!

Ein Klimafachmann wird angefahren und das Theater geht los! Den ganzen Tag bin ich mit dem Truck in der Werkstatt. Nur gut, dass Uta mit Vega bei Tom am Haus bleiben kann. Was da so abging … ich schreib einen extra Bericht für Waeco (siehe unter mein Reisegefährt)!

Die Tage vergehen und Tom, Computerhai in Person, überzeugt mich, dass wir noch zusammen einen Blog – diesen hier – erstellen müssen, so spare ich mir die aufwendigen Rundmails. Ja so ist es nun mal wenn man so vielen Leuten verspricht, sie auf dem Laufenden zu halten. Vega freundet sich mit Jessie an und lässt sich manchmal im Staub – die Regenzeit ist vorbei – stundenlang bespielen, bis es reicht und sie Jessie richtig bescheid gibt! Wow, wie unser Angsthase böse klingen kann … nur das Futter will keine mit der anderen teilen.Während ich ewig mit Tom vor dem Rechner sitze, besucht Uta mit Puk Märkte, guckt in der Küche zu, macht uns jeden Tag vor Gesundheit strotzende Obstsalate und fotografiert die Umgebung. Vieles Getier läuft einem erst über den Weg, wenn man lange an einem Platz steht, z.B. Schlangen vor der Trucktreppe!

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Die meisten Männer und Frauen tragen hier Röcke und sind im Gesicht mit heller Farbe geschminkt. Wir lassen uns aufklären, es sind alles Burmesen. In Myanmar herrscht gegenüber dem gut situierten Thailand grosse Armut und jeder versucht – ob legal oder nicht – hier sein grosses Glück. Auf dem kleinen Nachbargrundstück wird ein Haus gebaut. Ungefähr 10 burmesische Arbeiter bauen ungesichert und mit haarsträubender Statik in 6 Wochen ein Haus mit zwei Etagen, für einen Hungerlohn versteht sich. Sie wohnen die ganze Zeit auf der Baustelle, es gibt keine festen Arbeitszeiten, abends wird gern lauthals getrunken – nicht einfach so als Nachbar, der konzentriert am Rechner arbeiten muss!

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Positiv ist uns aufgefallen, dass immer wieder auf dem Feld oder auf dem Bau, Frauen wie Männer singen und das nicht schlecht! Abends lassen wir uns ein nettes Restaurant zeigen. Wir sitzen in kleinen Hütten auf Bastmatten, ein Teich im Grün rundherum, von den anderen Gästen bekommt man nicht viel mit, ganz privat. Der Tisch wird reich gedeckt. Puk bestellt allerlei, wir könnten das gar nicht allein, die Staff sind burmesische Mädels, die kein Englisch sprechen und Karte lesen …!? Lecker alles, teils natürlich super scharf . Als Farang würde man diese Gastro nicht finden und der Preis sagt uns auch, dass wir unter Einheimischen sind. abenteuerreise thailand - thai essen

Mit Vega erkunden wir die Umgebung. Tonkrüge stehen nett drapiert am Strassenrand und sind mit Wasser gefüllt. Durstige trinken unterwegs aus den Holzkellen, in Deutschland undenkbar!  Ein Friedhof mit Krematorium  – so würde es bei uns heissen – liegt auf dem Weg, hier nennt man es Barbecue Platz, weil Beerdigungen eher Feste sind, die Tage dauern können. An den armseligen Stätten erkennt man, wer hier ins nächste Leben geschickt wird. Mit lauten Knallern wird den Seelen der richtige Weg gezeigt – die lärmempfindliche Vega zeigt uns sofort den Weg hier weg!

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Reiseberichte Asien – Nacht in einem Wat, historischer Park bei Kamphaeng Phet auf dem Weg nach Mae Sot
Carlos | 30. November 2009 | 14:54

Wir wollen den Khlong Lan NP besuchen. An der Schranke angekommen, stehen wir vor einem Hundeverbotsschild. Wir wenden und die „Schrankenwärter“ in Uniform schauen uns fragend an, wir zeigen auf Vega, die neugierig ins Fahrerhaus guckt.

„Was nun? sprach Zeus“ – unser Lieblingsspruch und wir erinnern uns an einen kleinen Park unterwegs. Den Weg zwängen wir uns hinauf und der Platz entpuppt sich als „Buddharevier“.Aber alles ruhig und verlassen, was also spricht dagegen? Man hatte uns gesagt, wenn wir einen Platz brauchen, sollen wir zu Mönchen fahren, die schicken uns nicht weg. Wir parken ein und kochen einen Kaffee. Ein Mönch taucht auf. Er schaut uns, den Truck und Vega an und erzählt uns einen Schlag, führt uns rum, zeigt den Garten und am Bach eine Stelle zum Baden…wir sind eingeladen. Sein Englisch ist schlecht aber zu verstehen, wir lächeln. Fisch und Steak holen wir uns von einem kleinen Stand an der der Strasse. abenteuerreise thailand - fisch und hahn

Am nächsten Morgen packt Uta für die Tempelhunde eine Fresstüte und schiebt einen Geldschein als Spende in den Gummi. Wir stellen es auf die Treppe, werden aber bemerkt. Eine grosse Familie ist mit dem Mönch beim Breakfast und ich schiebe Uta in die Halle. Ich hab mit Religionen nichts am Hut und traue dem Ganzen auch nicht. Alle winken mich dann doch mit Nachdruck herbei und es wird ein wunderschöner Moment. Der Jüngste der Familie spricht gut Englisch und zu Füssen des Mönches speisen wir mit den Thais und erzählen viel. Das Hundefutter holt Uta noch und steckt den Geldschein am Altar in die Spendenbox, alle nicken wohlwollend. Für den Weg bekommen wir Bananen und Wasser und ganz rührend hat der Mönch uns drei Tonfiguren und einen Zettel mit Wünschen geschenkt. Völlig aufgewühlt und winkend fahren wir vom Hof.

Der Pflichtteil jeder Reise lässt uns in Kamphaeng Phet den Historical Park besuchen. Die Waldtempel heissen nicht nur so, sondern sind alle in einem Monsunwald verteilt. Mit Vega können wir im Schatten einige Watruinen in Ruhe anschauen und die Atmosphäre aufsaugen, bis ganze Busse voller Schulklassen einfallen. Mit Mikrofonen werden sie instruiert und schwärmen in ihren Uniformen mit Papier und Stift aus. Ein dicker Regenguss treibt uns wieder in den Truck.

Unser Weg geht jetzt durch die Berge nach Mae Sot an die Grenze zu Myanmar. Im Internet habe ich Tom kennengelernt und wir wollen ihn und seine Freundin Puk besuchen.
Wir drehen eine Runde durch das „bissy“ Städtchen Mae Sot und die Strassen werden fast zu eng und die Stromkabel hängen zu tief…Tom wohnt nur gut ausserhalb und wir können gut mit dem Truck neben dem Haus stehen und das Wichtigste: Vega kann den ganzen Tag im eingezäunten Revier umherlaufen und im Schatten rumdösen. Hier gibt es natürlich auch einen Hund, Jessie eine Chowchow Mixtur, ein halbes Jahr alt. Wir werden schon am ersten Abend in die thailändischen Kochkünste eingeweiht. abenteuerreise thailand - essen bei tom abenteuerreise thailand - thai grill




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