Posts tagged ‘Arbeitselefanten’

Abenteuerreise Asien – Elefantenreiten und mit der Pontonfähre über den Mekong
Carlos | 3. Februar 2010 | 07:42

abenteuerreise laos - arbeitselefanten Nach den sehr staubigen Tagen und der vielen Kilometer würden wir gern irgendwo geschützt stehen und im Grünen etwas relaxen, was bietet sich da mehr an als in einer Lodge in einem Nationalpark zu fragen, ob wir dort parken dürfen … dachten wir! Einmal im Xe Pian NP angekommen, lassen wir uns in der Kingfisher Lodge nicht gleich abwimmeln und als dann mehrere Oberhäupter befragt wurden und wir erwähnen, dass es für uns klar ist, dann das Restaurant zu besuchen, dürfen wir am Tor stehen bleiben mit dem Hinweis auf Lunch and Dinner … In diesem Nationalpark soll es auch noch Tiger geben, weil er so dünn von Menschen besiedelt ist. Also verbringen wir das Abendessen mit einigen blassen Franzosen, die hier in der Lodge sicher nicht Laos kennen lernen und die Vega schon alle am Tor verbellt hat!

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Durch die offenen Fenster werden wir morgens durch immer näher kommendes, bis ins Mark gehendes Singen geweckt. Neugierig rollen wir den Moskitoschutz hoch und mit einem Herzhüpfer sehen wir Elefanten am Zaun entlang laufen! Wir hatten schon abends die dicken Kothaufen und Spuren der Elefanten gesehen. Der so tiefgreifende Gesang endet nun leider abrupt, weil der Sänger und Reiter uns entdeckt hat – leider!
Wir bleiben nicht länger an der Lodge, doch nicht unser Ding. Im Dorf beginnt eine Elefantentour und wir wollen es mal probieren, einer dem anderen zum Gefallen stellt sich später heraus! Zwei mit Franzosen besetzte Elefanten warten schon, für uns steht ein sehr grosses Exemplar mit einem U 20 jährigen Mahout bereit.

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Vega schläft im Truck weiter, den wir im Schatten parken konnten. Die Tour geht zur Ruine des Vat Phou Asa, ca. 1 Stunde steil den Berg hinauf, teils sehr sonnig und es schaukelt schon doll! Wir fragen uns, ob der Elefant es überhaupt mag! Unser Taxi läuft immer etwas schräg, nach dem Absteigen an der Vat Ruine sehen wir, dass er ganz weisse Augen hat. Alle schauen nicht so glücklich drein und unser Mahout hat Zahnweh und zieht sich die Jacke über den Kopf, er ist der einzige ohne Kopfbedeckung im Treck. Wir geniessen kurz den traumhaften Ausblick, zwischen den Säulen aus aufgestapelten Steinen hindurch, auf die Ebene. Nach unbequemem Bergab sind wir froh abzusteigen.

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Wie Ameisen sieht man uns losrennen – Uta kauft einen grossen Strunk Bananen für 40 cent und ich krame ein Basecape und eine Aspirin aus dem Auto. Der Elefant ist total beglückt über all diese gelbe Köstlichkeit und als der Mahout neu bemützt ihn antreibt, kann der Elefant mit der Männlichkeit gar nicht so schnell rennen.
Wir schlagen uns durch den Staub in eine Seitendschungelstrasse für die Nacht in Freiheit. Als letzte Station im Süden von Laos warten auf uns die „Viertausend Inseln – Si Phan Don“. Wie gelangt man auf eine Insel? Schwimmen – Brücke – oder wenn dies beides nicht machbar – Fähre. Wir sehen kurzzeitig schweigend zur Ponton Plattform hinüber, doch lieber gleich schwimmen?

Reiseberichte Asien – unser Rod Baan (Rod ist Auto, Baan ist Haus) entlang der Andaman Küste
Carlos | 15. November 2009 | 14:34

Vier Wochen haben wir nun auf Phuket verbracht und sind froh, dort nicht wie üblich nur die Strandpromenade von Patong erlebt zu haben.
Auf dem Highway 4 trudeln wir gen Norden. Am südlichen Khaolak Beach geht es einen holperigen Sandweg zum Strand hinab und wir parken dort im Schatten. Der erste Beach mit riesigen Felsen voller Krabben. abenteuerreise thailand - strandkrabbe
Touristen – Farang – sind hier sicher in der Hauptsaison überall, nur unser Truck ist vom anderen Stern. Wohnmobile sind absolut unbekannt, fallen deshalb nicht negativ auf wie in Europa. Die Thailänder sind sehr neugierig, einige fragen und wollen in den Wohnraum sehen aber keiner ist aufdringlich. Für Fotos von Vega und dem Truck könnten wir Gebühren verlangen und wären dann schnell reich! abenteuerreise thailand - das fuenfte foto heute
Eine Infrastruktur für Wohnmobile gibt es natürlich nicht, Campingplätze, soweit es mal einen gibt, sind alle sehr schön, nur nicht für Trucks, sondern eine Hütte mieten oder zelten, dass Auto bleibt draussen. In der Nähe von Khura Buri sind wir einem Flusslauf durch ein Dorf und Plantagen gefolgt, sind auf der Suche nach einem Übernachtungsplatz, und der Weg endete an einer Quelle und klarem Bach zum Wasser auffüllen in den Tanks. Logisch auch baden – bei 35 Grad und schwül, es ist noch Regenzeit. Die Nacht war himmlisch ruhig dort. Überall gibt es Parkplätze in Nationalparks oder an Hot Springs, Wasserfällen, wo man campen kann. Toiletten in unterschiedlichem Zustand, manchmal Duschen, Shops, Stände mit Obst und Gemüse. Andere Tage wieder müssen wir lange suchen, aber wo auch immer wir gestanden haben, bis jetzt hatten wir friedliche Ruhe. abenteuerreise thailand - strand camping

Da wir Glücklichen keine zeitliche Einschränkung haben, machen wir ständig Abstecher Richtung Osten in die Landschaft. Nur auf den kleineren Strassen ist Thailand wirklich. Eng und verwachsen schlängelt sich der Weg zum „Rajjaphapa Dam“ mit riesigem Stausee.

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Als wir einen Arbeitselefanten in Aktion entdecken, wenden wir. Ich, als Elefanten Liebhaber, bin glücklich aber auch betrübt. Man kann deutlich sehen, wie sich das große Tier anstrengen muss. Mit aller Kraft stemmt sich der Elefant auf morastigen Boden gegen die Last, die hinten an ihm hängt. Wir dürfen ihn in seiner Pause mit Bananen füttern und berühren. abenteuerreise thailand - arbeitselefant Die Arbeiter freuen sich über unser Interesse, nie ist eigentlich einer angenervt, immer ein Lachen, fröhliches Winken oder erstaunte Blicke. Allerdings gibt es auch Probleme, die Verständigung. Abseits der Touristen findet man kaum einen Thai, der auf Englisch mehr weiss, als „welly guuut“. Wobei die Thais durchaus in der Lage sind ein R zu sprechen, aber aufgrund ihrer eigen Tonsprache und der Faulheit beim Sprechen vernachlässigen sie das R selbst in ihrer eigenen Sprache. Bestes Beispiel: Farang, jeder, ohne Ausnahme, sagt Falang.
Aufgrund der Verständigungsschwierigkeiten wissen wir oft nicht genau wo wir gerade herumfahren, denn Thai lesen kann ich auch nach Wochen noch nicht!
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