Umphang, eingeschlossen von hohen Bergen, liegt dieses beschauliche Städtchen etwas verschlafen da. Nur eine einzige Strasse aus dem Norden führt dorthin, und die hat es in sich. Kurve reiht sich an Kurve, steil bergan und bergab alles halb so wild für uns. Was haben Thais mit Kongolesen gemeinsam?  Im Kongo wurde ich von Busfahrern aufgeklärt: “Einfache Strassen, viel gerade aus: sehr gefährlich-langsam fahren. Schwierige Strassen, viele Kurven: nicht gefährlich-schnell fahren!” So müssen wir über Stunden  höllisch aufpassen, denn immer wieder schneiden alle möglichen Fahrzeuge extrem optimistisch die uneinsehbaren Kurven.

Trotzdem hat Umphang viel zu bieten, einsame Natur, hohe Wasserfälle und abgelegener Dschungel. Am Pacharoen-Wasserfall bleiben wir eine Nacht und wandern am morgen den Pfad am 97-stufigen Wasserfall bis hinauf, können unbehelligt dort baden. Das Licht fällt herrlich auf das plätschernde Wasser, kalt ist es natürlich, prickelnd erfrischend! Auf dem Rückweg kommen uns bewaffnete Ranger entgegen, sie erschrecken sich, weil Vega wie besessen vorn weg rennt. Ihr gefällt es hier, mal wieder ne neue Zeitung lesen und im schattigen Wald austoben!
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An den Takobi Höhlen lassen uns mit Trillerpfeife zwischen den Bäumen auf dem gefegten Platz einweisen. Welch Aufregung, Farang mit Rod Baan und grossem Hund! Die Kinder belagern uns. Vega wird umzingelt und alle wollen den Farang Hund streicheln, sie geniesst es, schliesslich gibt es hier und da einen Keks, Kinder haben ihre Hände auf so strategisch günstiger Höhe!
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Es ist Feiertag, der König wird heut 83 Jahre alt, selbst dieses Argument nutzt nichts, an den Ti Lo Su Wasserfall dürfen wir nicht fahren. Der Truck ist zu breit und zu hoch werden wir belehrt und auch Allrad kann die Wärter nicht umstimmen.

So fahren wir auf gut Glück die immer schlechter werdende Piste weiter gerade aus. Ein anderer Wasserfall ist auf der Karte eingezeichnet. 50 km Staubpiste. abenteuerreise thailand - pisten Sehr interessant unterwegs die Karen Siedlung Nu Pho. Karen ist ein Bergvolk, dass schon seit dem 18. Jahrhundert aus Birma nach Thailand übersiedelt und hier die grösste Stammesgruppe bildet. Uta sieht gleich – gute Gärtner sind sie! Die Strasse endet in einem Dorf mit kleinem, unbewachtem Grenzübergang nach Burma … ohne den versprochenen Wasserfall! Wir kaufen etwas Gemüse für ein reichhaltiges Mahl nach dieser staubigen Angelegenheit und verbringen die Nacht an einem schönen einsamen Platz abseits der Piste. abenteuerreise thailand - karen siedlung nu pho abenteuerreise thailand - karen siedlung nu pho abenteuerreise thailand - karen siedlung nu pho abenteuerreise thailand - karen siedlung nu pho abenteuerreise thailand - grenze zu burma abenteuerreise thailand - karen siedlung nu pho

Natürlich will ich mir die schönste Wildwasser Strecke ganz Thailands ansehen und wir folgen dem Flusslauf des Moe Klong weiter südlich. Der dichte Dschungel gibt jedoch nicht einen Blick auf den Fluss frei und so lassen wir uns von diesem Schild verleiten. abenteuerreise thailand - wegweiser Nach einer halben Stunde durch dichten Wald mit engem Weg kommt die Frage: umkehren? Aber wie es mal so ist, nun sind wir schon soweit gefahren, ach, noch ein paar Minuten …