abenteuerreise laos - arbeitselefanten Nach den sehr staubigen Tagen und der vielen Kilometer würden wir gern irgendwo geschützt stehen und im Grünen etwas relaxen, was bietet sich da mehr an als in einer Lodge in einem Nationalpark zu fragen, ob wir dort parken dürfen … dachten wir! Einmal im Xe Pian NP angekommen, lassen wir uns in der Kingfisher Lodge nicht gleich abwimmeln und als dann mehrere Oberhäupter befragt wurden und wir erwähnen, dass es für uns klar ist, dann das Restaurant zu besuchen, dürfen wir am Tor stehen bleiben mit dem Hinweis auf Lunch and Dinner … In diesem Nationalpark soll es auch noch Tiger geben, weil er so dünn von Menschen besiedelt ist. Also verbringen wir das Abendessen mit einigen blassen Franzosen, die hier in der Lodge sicher nicht Laos kennen lernen und die Vega schon alle am Tor verbellt hat!

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Durch die offenen Fenster werden wir morgens durch immer näher kommendes, bis ins Mark gehendes Singen geweckt. Neugierig rollen wir den Moskitoschutz hoch und mit einem Herzhüpfer sehen wir Elefanten am Zaun entlang laufen! Wir hatten schon abends die dicken Kothaufen und Spuren der Elefanten gesehen. Der so tiefgreifende Gesang endet nun leider abrupt, weil der Sänger und Reiter uns entdeckt hat – leider!
Wir bleiben nicht länger an der Lodge, doch nicht unser Ding. Im Dorf beginnt eine Elefantentour und wir wollen es mal probieren, einer dem anderen zum Gefallen stellt sich später heraus! Zwei mit Franzosen besetzte Elefanten warten schon, für uns steht ein sehr grosses Exemplar mit einem U 20 jährigen Mahout bereit.

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Vega schläft im Truck weiter, den wir im Schatten parken konnten. Die Tour geht zur Ruine des Vat Phou Asa, ca. 1 Stunde steil den Berg hinauf, teils sehr sonnig und es schaukelt schon doll! Wir fragen uns, ob der Elefant es überhaupt mag! Unser Taxi läuft immer etwas schräg, nach dem Absteigen an der Vat Ruine sehen wir, dass er ganz weisse Augen hat. Alle schauen nicht so glücklich drein und unser Mahout hat Zahnweh und zieht sich die Jacke über den Kopf, er ist der einzige ohne Kopfbedeckung im Treck. Wir geniessen kurz den traumhaften Ausblick, zwischen den Säulen aus aufgestapelten Steinen hindurch, auf die Ebene. Nach unbequemem Bergab sind wir froh abzusteigen.

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Wie Ameisen sieht man uns losrennen – Uta kauft einen grossen Strunk Bananen für 40 cent und ich krame ein Basecape und eine Aspirin aus dem Auto. Der Elefant ist total beglückt über all diese gelbe Köstlichkeit und als der Mahout neu bemützt ihn antreibt, kann der Elefant mit der Männlichkeit gar nicht so schnell rennen.
Wir schlagen uns durch den Staub in eine Seitendschungelstrasse für die Nacht in Freiheit. Als letzte Station im Süden von Laos warten auf uns die „Viertausend Inseln – Si Phan Don“. Wie gelangt man auf eine Insel? Schwimmen – Brücke – oder wenn dies beides nicht machbar – Fähre. Wir sehen kurzzeitig schweigend zur Ponton Plattform hinüber, doch lieber gleich schwimmen?

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